Montag, 15. Mai 2017











Gedanken über/für Patrik Fitzgerald, Eingetrocknetes. Details und mein Zimmer.
Und eine Geschichte einer harmlosen Nacht:

Eine unteranderem harmlose Nacht:

Ich habe anscheinend Reisepläne. Das Gemüse kommt noch auf den Tisch, um zu sehen was vor der Fahrt oder bei der Heimkehr noch verzehrt werden sollte oder ansonsten dahinscheidet:
Tomaten, Kürbis, eingeschrumpelte Pilze sind dabei.
Es geht nach Leipzig zu Freunden. Ich treffe sie in ihrer Uni. Das Universitätsgebäude besteht innen aus hohen weißen Gängen, aber kein sauberes weiß. Ab und an ist eine große weiße Metalltüre zu Klassenzimmern zu sehen.
Auf dem Treppenweg nach oben - eine Kommilitonin meiner Gastgeber hat uns zum Speisen eingeladen - komme ich aus der Puste und lasse mich währenddessen überreden, nicht am selben Abend zu fahren. (Das Gemüse! Ich hatte eigentlich vor ganz früh wieder zu fahren).
Oben angekommen geht es durch eine der großen Türen in einen Klassenraum. Der runde Tisch ist symmetrisch, die Form des Tisches aufgreifend mit Würstchen und anderem Kleinkram gedeckt, eventuell Essig- und Salatgurken, Karotten und Tomaten.
Von den Würstchen weiß man nicht, ob sie aus Tieren gemacht sind, ich meine nur "Mmm, ne danke, gerade keinen Hunger" als man sieht, dass ich nicht sofort zu irgendetwas greife. Ich nasche dann doch eine Salatgurkenscheibe.
Mit einer seltsamen Drehung nach hinten sehe ich aufeinmal doch eine senkrecht angeknabberte Wurst. Also es wurde die Hälfte der beiden Hälften weggeknabbert; die Hälfte die längs der längeren Achse, also der von einem Ende zum anderen, ensteht.
Das Essen berührt kurz meinen Mund und auch den Gaumen, den Geschmack kann ich nicht einordnen, aber irgendwie seltsam, deswegen wird es wieder heimlich ausgespuckt.
Als man sich wieder in die Runde zurück dreht ist das Gesprächsthema auch schon zum Hottopic Tierfleisch gelangt: meine Sitznachbarin heiter: "Also ich esse ja gerne vegan und quasi eh eigentlich, aber Hühnchen, haha, das ist einfach toll so lecker ach hahaha ihr wisst ja wie das ist hihi"
Ich kicher auch nett und beipflichtend mit und versuche ganz locker mit einem Lachen in der Stimme "Aber Hühner ausgrechnet, DAS SIND DOCH DIE NIEDLICHSTEN TIERE...naja, wobei, ABER DIE NIEDLICHSTEN NUTZTIERE. Also egal, aber haha, Tiere haha schon niedlich, alle süß, oder?"
Dann beobachten wir Tauben. Ich habe mich leicht nach rechts gedreht und sehe eine Taubenschar. Relativ synchron strecken sie ihre Hälse nach oben und gucken einmal
links und einmal rechts, als würden sie eine Erdmännchenhaltung simulieren. Wir sind fasziniert und fragen uns bestimmt, woher das kommt, dass sie sich alle mehr oder minder gleichzeitig gleich verhalten. Es ist witzig anzusehen.
Dann kommt von links in das Bild gelaufen eine Taube, die in einer anderen Pose verharrt, sehr menschenähnlich, der Rumpf im Lot, sie ist auch so groß wie ein Mensch.
Sie hat sehr kurvige Oberschenkel. Für manche ein erotischer Anblick. Ich drehe mich weiter, ein bisschen nach hinten.
Dort läuft noch eine humanoide Taube mit formschönen Schenkeln. "Sieht irgendwie sehr elegant aus" oder so, sage ich.
"Naja, aber das kann ja auch ein Männchen sein" sagt irgendwer.
"Ja, na, da würden wir als Taube wohl auch nicht nein sagen, was?"

Montag, 10. April 2017

Dienstag, 21. Februar 2017

Dienstag, 7. Februar 2017

Dienstag, 29. November 2016
















































                                 


































Holzschnittdays in Lauenburg. Deutscher Nebel, Potraitdrucke: Jun Togawa, Minimal Compact